Die Gemeinde
Daten und Fakten
Die Gemeinde Sinn ist eine Großgemeinde, in die mit der Gebietsreform 1977 die Ortsteile Edingen und Fleisbach eingegliedert wurden.
Die Gemeinde liegt zwischen 185 m und 356 m (Mühlberg) hoch.
Die Fläche des Gemeindegebietes umfaßt insgesamt rund 1.771 ha, davon
- 364 ha Landwirtschaftsfläche
- 1.094 ha Waldfläche
- 313 ha sonstige Fläche
Bevölkerung mit Hauptwohnsitz (Stand: 31.12.2025)
| Sinn | 3.605 Einwohner |
| Edingen | 1.148 Einwohner |
| Fleisbach | 1.764 Einwohner |
| Gesamt | 6.517 Einwohner |
Bevölkerung mit Haupt- und Nebenwohnsitz (Stand: 31.12.2025)
| Sinn | 3.733 Einwohner |
| Edingen | 1.206 Einwohner |
| Fleisbach | 1.836 Einwohner |
| Gesamt | 6.775 Einwohner |
Die Entfernung zur nächstgelegenen Autobahnauf- bzw. abfahrt der A 45 (sog. "Sauerlandlinie") beträgt 4 km. Man benötigt rund 50 Autominuten zum "FRAPORT" Frankfurt und 25 Minuten zum Regionalflughafen Siegerland mit täglicher Berlin-Verbindung.
Weiterhin ist Sinn an das Netz der Deutschen Bundesbahn mit der Strecke Gießen - Köln angebunden. Direkt in Sinn halten stündlich Nahverkehrszüge, in der benachbarten Stadt Herborn (5 km entfernt) darüber hinaus auch Fernverkehrszüge.
Die Universitätsstädte Gießen, Marburg und Siegen, sowie die Fachhochschule Gießen-Friedberg sind von Sinn aus in 30 bis 45 Autominuten zu erreichen.
Das Klima wird bei den vorherschenden Wetterlagen durch die Stauwirkung des Westerwaldes bestimmt. Nach dem im Klima-Atlas von Hessen vorgenommenen Unterteilung gehört Sinn zum Klimabezirk Lahntal innerhalb des Klimaraumes Südwestdeutschland.
Von Norden und Westen durch die mit Wald bestandenen Abhänge des Westerwaldes geschützt, ergeben sich relativ ausgeglichene Wachstumsbedingungen.
Im Dilltal, speziell in Sinn, spielen Industrie und Gewerbe eine ausschlaggebende Rolle, die die Wirtschaftsstruktur maßgebend geprägt und beeinflusst haben.
Während die Landwirtschaft im Ortsteil Sinn bedeutungslos geworden ist, werden in den Ortsteilen Edingen und Fleisbach ein großer Teil der landwirtschaftlich genutzten Flächen noch bewirtschaftet.
Das Vorhandensein der Industriebetriebe hat dazu geführt, dass in der Gemeinde Sinn ein starker Einpendlerüberschuss besteht. Die Dichte im produzierenden Gewerbe hat - was die Bevölkerung anbelangt - ihre Auswirkung durch eine starke Fluktuation sicht- und spürbar gemacht.